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Definition

Porzellan

Porzellan ist ein keramisches Erzeugnis mit dichtem Scherben, das heißt es ist undurchlässig für Flüssigkeiten und damit sehr gut als Geschirr für Speisen und Getränke geeignet. Gebrauchsporzellan (Teller, Tassen, Terrinen usw.) muss standfest sein ebenso wie geruchs- und geschmacksneutral; das bedeutet, dass es keine fremden Gerüche oder fremden Geschmack annehmen darf.

Figuren aus Porzellan gelten als besonders zart und fein ausgearbeitet. Um das zu erreichen, muss die Porzellanmasse sehr geschmeidig und formbar sein.

Porzellan zeichnet sich durch einen hohen Gebrauchswert aus, verlangt aber eine von anderen keramischen Erzeugnissen abweichende Herstellungsweise. Dies beginnt bereits mit der Auswahl der Rohstoffe:

  • Man benötigt ein formbeständiges, also nicht schmelzbares Material, was man im Kaolin fand.
  • Dazu kommt ein fließendes (= schmelzbares) Material, das den Kaolin bindet: Feldspat.
  • Als dritte Komponente kommt Quarz hinzu; dieser erhöht die Reinheit und Transparenz des Scherbens.

 

Manufaktur

Der Begriff Manufaktur setzt sich zusammen aus zwei lateinischen Wörtern: manus (= Hand) und facere (= erbauen, machen, herstellen). In einem Wort vereint bezeichnet die Manufaktur demnach das Herstellen eines Produkts mit den Händen, in Handarbeit. Manufakturen unterscheiden sich von Fabriken durch einen eher geringen Anteil an maschineller Fertigung und die Konzentration auf Arbeit mit den Händen. In der Porzellan-Manufaktur Meissen sind etwa 75% der Beschäftigten auf Handarbeit spezialisiert.

Heutzutage verbindet man den Begriff Manufaktur im Sinne von „Handfertigung“ mit hoher Qualität, Luxusgegenständen und Exklusivität. Er wird folglich zumeist für die Beschreibung und Anpreisung hochpreisiger Waren verwendet.