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Kurz & Schnell

Unser TIPP :  Jahresausstellung "Fernweh"

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Ausstellungen

Fernweh - Sonderausstellung im Meissen Porzellan-Museum
Japaner mit Kesselpauke, Sonderausstellung Fernweh im Meissen Porzellan-Museum

Fernweh. Eine Weltreise in Porzellan

Mai 2021-Februar 2022

Fernweh hat Tradition in der europäischen Porzellangestaltung. Vor 300 Jahren schufen Meissener Künstler die ersten Figuren als Chinesen, Japaner und Perser. In einer Zeit, als das Reisen weitaus beschwerlicher war als heute, umgaben sich europäische Fürsten gern mit Abbildern entfernter Kulturkreise. Auch Allegorien von Kontinenten standen für die Weltläufigkeit ihrer Besitzer. Menschen aus fernen Ländern hielten Porzellangestalter auch in der weiteren Geschichte der Meissener Manufaktur in ihrem Bann. Anfänglich noch nach Reisebeschreibungen gestaltet, verwirklichten Künstler ihre Figuren im 19. und 20 Jahrhundert, nachdem sie selbst verreisten und nach eigener Anschauung. Sie formten Ureinwohner Amerikas ebenso wie polnische oder holländische Nachbarn

Musik: http://audionautix.com/

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In der Zeit der DDR hielten Einwohner anderer Staaten des Ostblockes Einzug in den Formenschatz. Daneben suchten Künstler die Ferne auch in der Welt der Märchen. Der ersehnte Orient findet sich wieder in Figuren der Märchen aus 1001 Nacht. Das indische Künstlerduo Thukral & Tagra bringen im frühen 21. Jahrhundert mit ihren Serien Somnium Genero und Dominus Aeries Flutter die Ferne auf neue Weise ins Meissener Porzellan. Auffällige Formen, exotische Farbspiele und fantastische Szenen zieren ihre Objekte und stillen gleichermaßen das Fernweh unserer Zeit, in der das Reisen pandemiebedingt ausbleiben muss.

Süße Frucht & Blaue Wellen. Meissener Porzellan von Gudrun Gaube, Silvia Klöde und Sabine Wachs

8. September - 31. Oktober 2021

Die Künstlerinnen Gudrun Gaube, Silvia Klöde und Sabine Wachs entwarfen seit den 80er Jahren Porzellane für die Serienfertigung und gestalteten zahlreiche Unikate aus Meissener Porzellan. Die Meissen Porzellan-Stiftung zeigt rund 40 Arbeiten der Künstlerinnen in einer Sonderschau.

Designerin Gudrun Gaube (*1961) kam 1990 als Dekorgestalterin an die Meissener Manufaktur. Sie entwarf Dekore für Service und Staffagen für Figuren. Gaubes Malerei lebt von der Liebe zum Detail. Ihre Inspiration ist die Natur, aber auch traditionelle asiatische Dekore und die Kalligrafie finden sich wieder. Für Unikate wagt sie sich auch an die Formgestaltung. Seit 2011 arbeitet Gaube freischaffend für mehrere Manufakturen. Derzeit arbeite sie an Unikaten aus Meissener Porzellan. Gudrun Gaube feiert am 8. September 2021 ihren 60 Geburtstag.

Die Künstlerin Silvia Klöde (*1956) lernte das Porzellinerhandwerk von der Pike auf. Nach Bossiererausbildung und Kunststudium kam sie 1983 als diplomierte Plastikerin zurück an die Manufaktur, wo sie anfangs mit der Gestaltung von Medaillen betraut wurde. In ihrer Figurengestaltung bilden Frauendarstellungen den Schwerpunkt. Regelmäßig arbeitete die Künstlerin auch mit dem rotbraunen Böttgersteinzeug und gestaltete Gefäße. Seit 2011 ist sie freischaffende Künstlerin. Am 15. Oktober 2021 wird Silvia Klöde 65 Jahre alt.

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Designerin Sabine Wachs (*1960) entwarf ab 1985 zahlreiche Gefäße, Vasen oder umfangreiche Service. Jahrelang war sie Chefdesignerin bei Meissen. Sie gestaltete die 1996 vorgestellte Serviceform „Wellenspiel“. Mit seinen inzwischen 25 Jahren ist das Wellenspiel längst ein Klassiker der Meissener Tafelkultur. Sabine Wachs entwickelte Dekore und schuf architektonische Wandgestaltungen wie das 2004/5 aus Porzellan und Fotobeton entstandene Wandbild an der Fassade des Meissen Porzellan-Museums. Seit 2011 arbeitet Sabine Wachs freischaffend im eigenen Porzellanstudio. Hier entwirft sie Unikate, individuelle Porzellaninterieurs und gestaltet Produkte für verschiedene Porzellanmanufakturen.

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Peter Strang. Unikate in Porzellan

Der Plastiker Peter Strang prägte entscheidend die künstlerische Entwicklung der Porzellan-Manufaktur Meissen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Als Lehrling war er 1950 in die Manufaktur eingetreten, nach anschließendem Studium arbeitete er ab 1960 in der Abteilung Künstlerische Entwicklung und entwarf Figurenserien, figürliche Serviceteile, Wandbilder und ab 1977 auch Unikate in Meissener Porzellan. Ab 1993 bis zu seinem Ruhestand im Jahr 2001 war Peter Strang Künstlerischer Leiter der Manufaktur. Liebhaber und Sammler in aller Welt schätzen Strangs Serienentwürfe und Unikate. Bis heute arbeitet der leidenschaftliche Porzelliner noch regelmäßig an künstlerischen Projekten in Meissener Porzellan.

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Mit Schwertern, Charme und Diplomatie. Ludwig Zepner zum 10. Todestag

Der Porzellangestalter Ludwig Zepner (1931-2010) arbeitete über 50 Jahre lang für die Staatliche Porzellan-Manufaktur Meissen. Seit 1960 begann unter seiner Federführung, zusammen mit Peter Strang, Heinz Werner, später Rudi Stolle und Volkmar Bretschneider, die zeitgenössische Formgestaltung Meissens. Zunächst war es ein loser Zusammenschluss der Künstler, ab 1966 war Zepner auch offiziell Leiter des „Kollektiv Künstlerische Entwicklung“, dem er bis 1990 vorstand. Die Sonderausstellung anlässlich des 10. Todestages des Porzellangestalters ist bis auf Weiteres virtuell zu erleben.

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Paul Scheurich. Porzellangestalter, Zeichner, Grafiker

6. März 2020 bis 21. Februar 2021

Paul Scheurich (*1883 New York, †1945 Brandenburg) war einer der bedeutendsten Porzellangestalter in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Sonderausstellung anlässlich seines 75. Todestages begibt sich auf Spurensuche. Scheurichs Porzellanentwürfe für Meissen und andere deutsche Manufakturen, ergänzt durch seltene Bronzestatuen, Zeichnungen, Illustrationen und Werbegrafiken aus der Hand des Künstlers vermitteln ein vielfältiges Künstlerporträt.

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